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Königinnen, Sklaven und ein Flugplatz – das Southside-Festival 2005 – Teil 1


Am 2. Juni-Wochenende war es wieder soweit: „also hau ich ab mit Sack und pack und pack ein paar meiner Sieben Sachen die ich hab und dann geht es ab…!“ Ein ganzes Jahr war wieder mal rum und das Southside Festival 2005 stand vor der Tür. Es war keine Frage, dass wir nach den vergangenen 2 Jahren wieder unbedingt mit dabei sein wollten. Die Karten hatten wir uns schon im Januar zum „Frühbucherrabatt“ ergattert. Was auch gut war, denn nachdem das Festival ausverkauft war gingen die Karten bei Ebay zwischen 140€ und teilweise bis zu 180€ an den Mann. Umso mehr müssen sich dieser Leute geärgert haben, als dann am Eingang zum Campingplatz Eintrittskarten vom Veranstalter zum Preis von 105€ angeboten wurden, obwohl zuvor mehrfach betont wurde, dass es keine Abend-/Tageskasse geben würde. Na ja, uns hat es ja nicht betroffen.
Zum ersten mal hatten wir von Erfurt aus eine richtig lange Anreise vor uns. Waren wir in den vergangenen Jahren innerhalb von etwa anderthalb Stunden vor Ort mussten wir nun mehr als schlappe 500 Kilometer in Kauf nehmen. Was tut man nicht alles…?
Mehr Sorgen bereitete uns im Vorfeld das unbeständige Wetter. Fand das Southside bisher immer Ende Juni statt (für welche Zeit es in Süd-Baden-Württemberg sowas wie eine Gute-Wetter-Garantie gibt), so zog Scorpio (der Veranstalter) das Festival in diesem Jahr um ganze 2 Wochen nach vorne, womit die Garantie auf das geile Wetter nicht mehr gegeben war.
Doch trotz alledem brachen wir am letzten Donnerstag fröhlich und voller Erwartungen auf zum Southside Festival 2005.
In den letzten beiden Jahren sind wir immer erst am Freitag mittag angereist. Aber weil wir ja mittlerweile Studenten sind und damit auch guten Gewissens auch mal eine Vorlesung ausfallen lassen können, sind wir dieses Jahr schon Donnerstags los gefahren. „So bekommen wir einen guten Campingplatz, können alle zusammen zelten und umgehen den großen Freitag-Stau“, haben wir uns gedacht. Na ja, wir waren anscheinend nicht die einzigen, die diese Gedanken hatten. Schon auf der A81 wurden wir stutzig, weil wir an zig Autos vorbei fuhren, die augenscheinlich ebenfalls nach Neuhausen ob Eck unterwegs waren. Als wir dann aus Tuttlingen kommend auf die Landstraße Richtung Festivalgelände fahren wollten ging auf einmal gar nix mehr: Stau! Es war wirklich der Hammer, wir brauchten mehr als eine Stunde für die letzten 4, 5 Kilometer. Und als wir dann am Parkplatz ankamen waren wir gänzlich überrascht: die Parkeinweiser begannen uns auf den Parkplatz auf der anderen Seite der Landstraße zu lotsen. Aber nicht mit uns. Ein paar Meter weiterfahren, 180°-Wende und ab auf den oberen Parkplatz. Aber was war das? Wie gesagt, in den vergangenen Jahren sind wir immer erst Freitag mittags angekommen und haben somit immer auf der großen Wiese am Wald geparkt. Und dieses Mal war dieser Parkplatz (und die anderen neben dran) schon Donnerstag Nacht um 23.30 Uhr voll! Unglaublich! Als wir dann ausgeladen und „eingechecked“ hatten und das Camping-Gelände betraten der nächste Schock: nahezu alle Zeltplätze waren gnadenlos belegt. Von wegen „wir können uns einen guten Platz aussuchen und zusammen zelten“!
Man merkte, dass selbst Scorpio von diesem Ansturm am Donnerstag Abend überrascht war, denn Dixi-Klos und Infrastruktur rechneten eindeutig erst am Freitag mit diesen Menschenmassen. Auch sonst merkte man dem ganzen Festival an, dass es zum ersten Mal restlos ausverkauft war und mit einem Besucheransturm auskommen musste, den es bisher so noch nie gab. Man muss nur einmal einen Blick in das Southside-Forum werfen, um zu merken, dass es an der einen oder anderen Stelle schon etwas chaotisch vonstatten gegangen ist. Wobei „chaotisch“ meiner Meinung nach etwas zu böse ausgedrückt ist. Die Veranstalter hatten scheinbar zum ersten Mal in Neuhausen mit einer solchen Menschenmenge zu schaffen, dass man die Fehler von diesem Jahr sicherlich verzeihen kann. Solange nächstes Jahr aus den Problemen des Souhside 2005 gelernt wird, können wir voll auf zufrieden sein. Besonders über die wenigen Dixi-Klos wurde und wird immer noch überall gejammert. Und die Besucher haben recht: es waren nahezu ebenso viele Toiletten vorhanden, wie im vergangenen Jahr, nur eben waren auch einige tausend Besucher mehr da. Das war dann mitunter schon ein ganz ordentliches Problem, vor allem weil die Reinigungskräfte nicht mehr ganz so zügig mit Wartung und Abpumpen hinterherkamen. Aber auf der anderen Seite muss man den Veranstaltern auch mal ein riesen großes Kompliment aussprechen. Denn es gibt neben den allseits bekannten und von vielen auch gehassten Dixi-Klos, große saubere Container mit ganz normalen Toiletten. Klobrille, Spülung, Kabinen – der reinste Luxus! Und dazu werden diese Toiletten rund um die Uhr alle 20, 30 Minuten von einem Team sauber gemacht und gewartet. Respekt, diesen Menschen gehört größter Dank! Und dazu ist die Benutzung dieser Toiletten auch noch kostenlos. Ich finde das sollte man mal wirklich gebührend honorieren! Ich hoffe auch, dass das in Zukunft so bleibt. Ich habe nämlich gehört, dass auf dem einen oder anderen Festival auch mal 50cent für diese Toiletten verlangt werden.
Ja, das Line-Up war dieses Jahr mal wieder einsame Spitzen-Klasse! In den vergangenen Jahren war es ja schon geil, aber 2005 war es genial!!! Audioslave, System Of A Down, Nine Inch Nails, Queens Of The Stone Age; dazu noch Die Ärzte, Oasis, Phoenix, und so weiter, und so weiter. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass das Southside 2005 das bisher beste Line-Up in seiner Geschichte aufzubieten hatte.

bluejax
Erfurt, den 07. Juli 2005
7.7.05 19:52
 


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